Dikker & Thijs hotel
 
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Dikker & Thijs Fenice Hotel

Prinsengracht 444
1017 KE Amsterdam
Tel: +31 (0)20 – 620 12 12
Fax: +31 (0)20 - 625 89 86
E-mail: info@dtfh.nl


Beste Lage

- In der Mitte der Stadt
- An der Prinsengracht
- Im UNESCO World Heritage Gebiet
- Mitten in der Einkaufsmeile
- Mit dem Leidseplein gleich um die
  Ecke
- In der Nähe von berühmten
  Museen
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Restaurant Thijs


Geschichte

Von Feinkostladen zu Hotel

Im Jahre 1895 legte Herr A.W. Dikker mit seinem berühmten Delikatessenladen die Basis für das heutige Dikker & Thijs Hotel. Als Henri Thijs, der jahrelang für den französischen Starkoch August Escoffier gearbeitet hatte, im Jahre 1915 sein Partner wurde, begann für Dikker & Thijs der große Erfolg. Sie eröffneten ihr erstes Geschäft in der Kalverstraat. 1921 zogen sie in das noble Eckgebäude an der Prinsengracht/Leidsestraat, wo sie sich durch den Verkauf von Austern, Krebs und Kaviar einen großen Namen geschaffen haben. Mehr als 100 Jahre später lebt auch am heutigen Tage die Inspiration der beiden Gründer in dem rundum erneuerten Dikker & Thijs Fenice Hotel noch immer weiter. 2001 wurden das historische Hotel und das daneben liegende Lagerhaus aus dem 18. Jahrhundert von Grund auf renoviert, und erstrahlen nun in ihrem ursprünglichen Glanz. 

Maison van Laar

 

Am 1. Mai 1895 übernahmen die Herren Dikker& Co.,  zwei Verkäufers der Firma, das Geschäft J.C. Van Laar in der Kalverstraat. Van Laar war bereits ein bekanntes Geschäft in ‘Fisch und Comestibles’ und ein Konzept in Amsterdam. Das Geschäft existiert schon seit 1821 und befand sich zunächst auf Nummer 93, ‘im zweiten Haus von der Dam’. Van Laar war für die Niederlande ein ganz außergewöhnlicher Delikatessenladen, wo außer Austern und Krebs auch exotische Früchte verkauft wurden. 

De oestersalon van J.C. Van Laar in de Kalverstraat

Der Austern Laden von J.C. Van Laar in der Kalverstraat

 Dikker & Co in de Kalverstraat

Anzeige von Dikker & Co in der Kalverstraat 

 

Austern von Bagatelle 

Dikker & Co. zog später nach Nummer 113 in der Kalverstraat,  und verkaufte auch dort raffinierte Köstlichkeiten. Kurz nach dem Ausbruch des ersten Weltkrieges begann die Kooperation von Frederik Dikker mit Henri J.J.A. Thijs, der in der P.C. Hooftstraat 67 einen Fischhandel leitete. Zusammen beschlossen sie, die Austern-Limousine zu erweitern in ein Restaurant, und wählten den Namen ‘Bagatelle’. 

De Telegraaf 1965 - P 2 etalage 

Interessente vor dem Schaufenster vom Austern Laden ‘Bagatelle’ von Dikker & Co. in der Kalverstraat 

Interieur van oestersalon 'Bagatelle' 

Innenraum des Shops ‘Bagatelle’ 

Auf der Leidsestraat

Dikker & Co. wurde Dikker & Thijs. Im 1921 eröffneten die Kompagnons den zweiten Laden in der Leidsestraat, zuerst auf Nummer 96, und ein Jahr später an der Ecke der Leidsestraat 82. Hier war am 5. November 1915 zunächst ein Geschäft für Gas ansässig.  Dieser Showroom von der Amsterdamse Gas Propaganda wurde vor allem wegen der zentralen Lage gewählt. Der Shop der Gemeinde blieb weiterhin bestehen, bis 15. April 1921, wonach das Gas aus der Leidsestraat verschwand und sich der Firma Dikker & Thijs andere Möglichkeiten eröffneten:  das Zubereiten von kulinarischen Köstlichkeiten, auf Gas natürlich. 

Der Einfluss von Escoffier 

Der neue Partner Henri Thijs war ein ehemaliger Mitarbeiter des berühmten Französischen Kochs Auguste Escoffier und sein Stil und Handwerkskunst gaben den Feinschmeckern Anreiz für die Kooperation der Herren Dikker und Thijs. Escoffier war der größte Maitre de Cuisine der damaligen Zeit und galt als der große Erneuerer der französischen Küche. Er sah in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts, dass die Tage der verschwenderischen Mahlzeit, im Barock-Stil servierte Gerichte, vorbei waren. Nach den neuen Regeln der Escoffier schmeckt alles essen danach ‘was es ist’, sollte die äußere Erscheinung  nicht in Disharmonie mit dem Geschmack sein, und sollte man den Charakter eines Gerichts nicht ertränken in Sauce oder Beilagen. Das war damals eine revolutionäre Innovation.  Henri Thijs war der Mann, der die Niederlande zu dieser Innovation brachte, die noch immer nicht überholt ist,  durch die Küche von Dikker & Thijs.

 Henri Thijs, vennoot van dikker & Thijs Frederik Wilhelm Dikker, Gründer von Dikker & Thijs 

Henri J.J.A. Thijs, Partner von  Dikker & Thijs F.W. Dikker, geb 1 jan 1865 in Arnhem, op zijn 23e naar Amsterdam gekomen 

 

Dikker & Thijs: ein Konzept in die Niederlande 

So würde das Restaurant Dikker & Thijs ein Konzept der französischen Haute Cuisine, wo die meisten raffinierten Köstlichkeiten serviert wurden. Keine langwierigen Menüs mehr, ‘wo man außer Atem an einem Abendessen sitzt und die de armen Frauen nach Luft schnappen’. Der Restaurant Tisch bekam ein mehr nüchternes Angesicht, aber die Qualität  blieb hoch. Riesige Vorspeisen werden ersetzt durch kleine, raffinierte Vorspeisen wie Melone mit Schinken, Kaviar, Räucherlachs, Austern und Pastete. Auch die spektakulären Schlusssteine der Mahlzeit, die ‘pièces montées ‘ woran jede cuisinier-patissier vorher viele Stunden, manchmal  Tage an arbeitete’,  sind verschwunden. Obst und Gemüse sind wichtiger geworden im Menü.

Dikker & Thijs von Ans Markus

Der Direktoren selbst arbeiteten Jahre lang in der Küche,  um die ‘Kunst’ bis zur Perfektion lernen zu kontrollieren. Sie kombinierten von vornherein den Delikatessenladen mit dem Restaurant. Delikatessen und Neuheiten die im Geschäft verkauft werden, wurden in der Küche vom Restaurant zubereitet. Damit schafften Dikker & Thijs sich einen Vorsprung auf alle anderen Restaurants. 1936 gibt Henri Thijs sein Wissen an einen Nachfolger weiter:  H.A. de Wijs der bis 1950 Direktor von Dikker & Thijs war.  H.J. van der Vecht war der Nachfolger von de Wijs. In Den Haag leitete Dikker & Thijs seit 1939 das berühmte Café Restaurant ‘t Goude Hooft auf dem Groenmarkt. Eine ins Auge stechende Besonderheit ist,  dass  ’t Goude Hooft vermutlich der älteste, noch immer vorhandene Gastgewerbebetrieb unseres Land ist. Schon in 1423 würde es als ‘Taverne’ bezeichnet. Seit 1946 führen Dikker & Thijs auch das Hauptmanagement über Restaurant De Beukenhof in Oegstgeest, welches noch immer in Betrieb ist. Die Leitung all dieser Betriebe von  A.W. Dikker und  H. Thijs wurde Jahre lang durch verschiedene Direktoren mit Begeisterung fortgeführt. In dem Eckgebäude an der Leidsestraat blieb der Hauptsitz gefestigt, und 1964 wurde das erweiterte Restaurant “De Prinsenkelder” fertig gestellt, ein gemütliches Restaurant mit bodenständigem Bistrot-Charakter. Es befand sich in einem Packhaus von 1737 und wurde ein selbstständiges Restaurant mit eigener Küche. In kürzester Zeit wurde dieses Restaurant in der mittleren Preisklasse zu einem der meistbesuchten in Amsterdam. 

 

Restaurant De Prinsenkelder Das Französische Restaurant von Dikker & Thijs, das im ersten Stock über dem Geschäft in der Leidsestraat gefestigt war, wurde damals im Stil von Louis XIV restauriert und mit einem separaten Raum für 50 Personen erweitert. 

Café du Centre 

Die Zeeuwse Hoek, ursprünglich die Bar Bodega von Dikker & Thijs, wurde ca. 1965 in neuem Stil wiedereröffnet als Café du Centre. Dieses neue Café galt als Ruheplatz mitten in der Unruhe der immer geschäftiger werdenden Leidsestraat, und schon bald wurden Pläne geschmiedet, um das Café du Centre zu erweitern. Wenn man der kulinarischen Journalistin Wina Born Glauben schenkt, dann ist es ein Ort, wo man schnell eben reinschneit, und wo auch shoppende Frauen, die nicht so schnell in eine Bodega gehen würden, gern kurz einen Kaffee trinken gehen. 

Das verführerische Eckschaufenster von Dikker & Thijs

 

Menü von Dikker & Thijs

 

Die Küchenbrigade, ca. 1967  

 

Restaurant De Prinsenkelder wurde 2008 geschlossen. Das komplett renovierte Restaurant THIJS wurde im Mai 2011 durch die aktuellen Besitzer des Dikker & Thijs Hotel eröffnet. Sie haben das Hotel in 1995 von der Bilderberg-Gruppe erworben. Das war genau 100 Jahre nachdem Dikker & Thijs das Geschäft J.C. Van Laar übernahmen in der Kalverstraat.

Thijs lädt Sie ein!

(c) Suzanne Blanchard

Mit der Eröffnung von THIJS ist eine lange kulinarische Tradition fortgesetzt und das Restaurant ist ein Treffpunkt für alle, die gerne essen gehen.   

AufrufHaben Sie Fotos vom alten Restaurant oder Hotel? Senden Sie diese bitte an jnijhof@dtfh.nl

 

 

 

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